Carsten Schmees im Vorstand der Volksbank Lingen eG

Ludger Preun geht in Ruhestand

Ausgabe: Lingener Tagespost

Veröffentlicht am: 21.09.2015 von Thomas Pertz


Carsten Schmees (vorne) tritt als Vorstand bei der Volksbank Lingen zum 1. April 2016 die Nachfolge von Ludger Preun (hinten rechts) an. Links im Bild Vorstand Jürgen Hölscher und Aufsichtsratsvorsitzender Alfons Veer.

Lingen. Carsten Schmees wird Nachfolger von Ludger Preun im Vorstand der Volksbank Lingen. Der 41-jährige Vorstand der Sparkasse Witten, der in Lingen aufgewachsen ist, tritt die Stelle zum 1. April 2016 an. Preun geht im Juli in den Ruhestand. Er wird in der Vertreterversammlung am 21. Juni verabschiedet.

30 Bewerbungen aus ganz Deutschland waren bei der Volksbank in Lingen eingegangen. Wie Aufsichtsratsvorsitzender Alfons Veer am Montag erläuterte, sei die Wahl auf Schmees einstimmig ausgefallen. Neben seiner hohen fachlichen Qualifikation sei er „im Grunde ein Lingener“, der die Region gut kenne, zählte Veer die weiteren Gründe für die Entscheidung auf. Schmees, gebürtiger Meppener, hat 1993 am Georgianum Abitur gemacht. Fußballfreunde in der Region kennen ihn noch aus seinen aktiven Zeiten bei Olympia Laxten und dem SC Baccum. Nach dem Studium und der bankfachlichen Ausbildung waren der niedersächsische Sparkassen- und Giroverband sowie die Kreissparkasse Bersenbrück weitere berufliche Stationen. 2006 wechselte Schmees als Bereichsdirektor für Konzern-, Unternehmens- und Firmenkunden zur Sparkasse nach Gelsenkirchen. Seit 2014 ist er Vorstand der Sparkasse Witten im Ruhrgebiet.

Persönlichkeit mit Sozialkompetenz

Veer verwies darauf, dass Schmees neben viel beruflicher Erfahrung eine Persönlichkeit mit Sozialkompetenz sei. „Wir haben eine sehr gute Wahl getroffen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende. Dem pflichteten auch Hölscher und Preun bei. Dieser wird seinen Nachfolger nach dessen Wechsel zum 1. April noch einige Wochen einarbeiten. „Ich hab ein gutes Gefühl“, freute sich Preun über die Wahl von Schmees.

„Ein Sechser im Lotto“

Der Banker betonte, dass er seinen privaten Lebensmittelpunkt nach wie vor in Lingen habe. Hier sei er aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nun habe sich die Chance geboten, auch beruflich wieder in die Region zurückzukehren. „Das ist wie ein Sechser im Lotto für mich“, freute sich der 41-Jährige.Die Volksbank sei in einer wirtschaftlichen Wachstumsregion sehr gut verankert.

Dass dies so bleibe, daran wolle er mitwirken. Als Vorstand der Sparkasse Witten ist Schmees unter anderem für die Gesamtbanksteuerung, aber auch für das Firmen- und Privatkundengeschäft zuständig. Der Wechsel von einer Sparkasse zur Volksbank bereite ihm übrigens keine Probleme. Beide seien mit ihrer mittelständischen Ausprägung und regionalen Verwurzelung erfolgreich. „In Witten ist die Volksbank unser größter Wettbewerber“, sagte Schmees.

Region hat Wachstumspotenzial

Die Volksbank Lingen freue sich, mit Carsten Schmees einen umfassend ausgebildeten Bankfachmann mit vielfältigen Erfahrungen in der Leitung eines Kreditinstituts gefunden zu haben, betonten Hölscher und Preun. Die Region habe nicht unerhebliche Wachstumspotenziale. Diese Bindung an die Region werde die Bank nicht aufgeben, ergänzte Veer.

 

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