
Normandie - Bretagne - Insel Brehat und Paris -- eine Reise der besonderen Art
Bernd Niehaus -"Aktiv 55" Betreuer- zur Frankreichreise vom 25. 06. bis 03 07.2009:

1. Tag:
Abfahrt um 5:30 Uhr von Lingen mit einem 5 Sternebus der Firma Meyering, Lingen in Richtung Gent / Belgien. In Gent begrüßte uns unsere Reiseleiterin -Frau Irene Girodot- , die uns dann bis zur Abfahrt am 03. Juli2009 begleitete. Nach einem guten Mittagessen und einem kurzen Stadtrundgang ging es dann weiter nach Rouen / Normandie.
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2. Tag:
Nach dem Frühstück besuchten wir die Stadt Fecamp. Dort besichtigten wir die Benediktinerabtei. Hier wurde uns nicht nur die Kunst in vielerlei Varianten präsentiert, es wurde auch gezeigt, wie dieser weltberühmte Likör hergestellt wird -natürlich mit Verkostung-.
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Nach einem kurzen Picknick am Bus -unser Busfahrer war u. a. auch ein hervorragender Koch- fuhren wir entlang der "Alabasterküste" in das Seebad Etretat. Die Stadt liegt wunderbar an der Küste, die Klippen und Kreidefelsen haben zahlreiche Künstler in ihrer Arbeit inspiriert, zum Beispiel die Maler Monet und Isabey.
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Am Nachmittag gelangten wir dann über die bekannte Hängebrücke "Pont de Normandie" nach Honfleur, einem kleinen, perfekt erhaltenen Fischerdorf aus dem 13. Jahrhundert. Nachdem unsere Reiseleiterin uns eine kurze Einführung zu den typischen alten Fachwerk- und mit Schieferschindeln gedeckten Häusern gegeben hatte, war noch etwas Zeit, um auf eigene Faust durch die Straßen zu bummeln.
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Auf der Rückfahrt nach Rouen machten wir noch einen Abstecher nach Deauville. Wir unternahmen einen Spaziergang an der berühmten Strandpromenade, deren große Zeit, die Belle Epoque, mit Besuchen von Napoleon III. begonnen hatte.
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3. Tag:
Am frühen Vormittag unternahmen wir einen Stadtbummel durch Rouen. Hier besichtigten wir neben den typischen Fachwerkhäusern die höchste Kathedrale Fankreichs, Notre Dame.
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Weiter ging es zum Schloß von Brieul, ein Bauwerk von großer Harmonie und Tradition, mitten im grünen Herzen der Normandie. Neben dem Schloß und der Parkanlage war aber auch die Calvados- und Cidreproduktion hochinteressant. Natürlich durfte auch hier eine Verkostung nicht fehlen.
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Den Abschluß des Tages bildete der Besuch des Omaha-Beach, der Landungszone der Alliierten im Jahr 1944. Museen über die Alliiertenlandung und Gedenkstätten säumen die Küste zwischen Arromanches und Cherbourg. Es sind Orte zum besseren Verständnis der damaligen Ereignisse und zur Besinnung.
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Wir verlassen die Normandie und erreichen die Bretagne und die Strände von St. Malo. Unser Hotel liegt innerhalb der Stadtmauer, auf der wir nach dem Abendessen einen kleinen Rundgang machten.
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4. Tag:
Wir unternahmen einen Ausflug zum Klosterberg Mont St. Michel. Die etwa einen Kilometer im Meer liegende Insel ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten Frankreichs und berühmt für das auf ihr erbaute Beneditinerkloster. Das Kloster dominiert bis heute die Insel. Im Kloster leben und arbeiten noch heute Mönche.
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Bei schönstem Sonnenschein ging es dann weiter an der Küste entlang nach Cancale. Cancale ist eine französische Kleinstadt in der nördlichen Bretagne und bezeichnet sich selbst als die "Austernhauptstadt" der Bretagne. Hier werden in der Gezeitenzone Austern gezüchtet. Der Besuch einer Austernfarm mit anschließender Verköstigung war natürlich auch im Programm enthalten.
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Gegen späten Nachmittag machten wir noch einen kleinen Bummel durch Dinard. Das Seebad Dinard wird das "Nizza des Nordens" genannt. Es wurde im 19. Jahrhundert zum Lieblingsbadeort wohlhabender Engländer, was in Form zahlreicher Villen bis heute Spuren hinterlassen hat.
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5. Tag:
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch der blumenreichen und autofreien Insel Brehat. Zunächst erfolgte eine Rundfahrt um die Insel, die von unzähligen Klippen, sowie 86 Eilanden umgeben ist. Brehat begrüßte uns nicht nur mit schmucken Gutshäusern; Palmen, Agaven und Mimosen zeugen von einem besonderen Mikroklima.
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Auf dem Weg zurück zum Hotel machten wir noch kurz Halt am Cap Frehel, einem steilen Felsen mit hohem Leuchtturm und Vogelreservat.
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6. Tag:
Nach dem gemeinsamen Frühstück brachen wir auf in Richtung Atlantikküste nach Dinan und weiter nach Carnac. Unterwegs überraschte uns unsere Reiseleiterin mit einem Picknick mit französischen Spezialitäten.
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In Carnac gab es eindrucksvolle Menhire zu sehen -- aufrecht stehende jungsteinzeitliche Steinbblöcke. Gegen späten Nachmittag erreichten wir Vannes.
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Zum Abendessen fuhren wir mit einer kleinen Touristenbahn in ein typisches Restaurant in der Altstadt von Vannes, anschließend bummelten wir mit unserer Reiseleiterin noch etwas durch die Altstadt.
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7. Tag:
Am Vormittag besichtigten wir die Hauptstadt der Bretagne, Rennes, die aus ihrer Zeit als Hauptstadt des Herzogtums Bretagne zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.
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Im Anschluß besuchten wir Chartres. die Stadt ist u. a. für ihre Kathedrale bekannt, die älteste hochgotische Kathedrale, die bis heute erhalten ist. Der Kirchenbau bietet nahezu vollständig erhaltene Glasgemälde und zahlreiche Skulpturen und Reliefs.
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Gegen späten Nachmittag erreichten wir dann Paris.
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8. Tag:
Am Vormittag unternahmen wir bei herrlichem Sonnenschein eine Stadtrundfahrt durch Paris, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten durften natürlich nicht fehlen. Der Nachmittag stand für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung.
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9. Tag:
Nach dem Frühstück verließen wir die Weltstadt Paris und machten uns auf in "unsere" Metropole, nach Lingen.
Mein Fazit: Es war einfach schön ...!
